Nun erhalten Sie mehr Informationen zur Gestapo.
Das Wort Gestapo ist eine Abkürzung.
Die Abkürzung steht für:
Geheime Staats-Polizei.
Die Gestapo war keine richtige Polizei.
Sie war eine Organisation der Nazis.
Sie half den Nazis zu bestimmen.
Dabei war die Gestapo sehr brutal.
Brutal bedeutet:
Die Gestapo hat Menschen verhaftet.
Die Menschen wurden verhört und geschlagen.
Viele Menschen wurden ermordet.
Die Gestapo hatte verschiedene Aufgaben.
Diese Aufgaben veränderten sich während der Nazi-Zeit immer wieder.
Die drei (3) wichtigsten Aufgaben der Gestapo waren:
- Die Verhaftung von politischen Gegnern der Nazis.
Zum Beispiel: Widerstands-Kämpfer. - Die Überwachung von Menschen, die nicht bei den Nazis mitmachen durften.
Zum Beispiel: Zwangs-Arbeiter und Zwangs-Arbeiterinnen. - Die Kontrolle von Menschen, die bei den Nazis mitmachen sollten.
Zum Beispiel: Kölner und Kölnerinnen.
Für diese Aufgaben bildete die Gestapo immer wieder neue Gruppen.
Die Gruppen wurden Sonder-Kommandos genannt.
Mögen Sie Grafiken?
Sie erfahren nun mehr zu den Sonder-Kommandos der Gestapo in Brauweiler.
Alles was Sie gleich hören wird in den Grafiken vor Ihnen dargestellt.
In Brauweiler gab es zwei (2) Sonder-Kommandos.
Zuerst gab es das Sonder-Kommando Bethke.
Dann folgte das Sonder-Kommando Kütter.
Die Sonder-Kommandos wurden von Männern geleitet.
Und nach Ihnen benannt:
Kurt Bethke.
Und Ferdinand Kütter.
Für sechs (6) Monate gab es das Sonder-Kommando Bethke.
Das war von April 1944 bis September 1944.
Das Sonder-Kommando Bethke hatte diese Aufgaben:
- Die polnische Widerstands-Gruppe Armia Krajowa verhaften.
- Die „Aktion Gewitter“ leiten.
In der “Aktion Gewitter” wurden viele Menschen verhaftet, besonders in Köln.
Für die Nazis waren diese Menschen Widerstandskämpfer.
Für neun (9) Monate gab es das Sonder-Kommando Kütter.
Das war von September 1944 bis Februar 1945.
Das Sonder-Kommando Kütter hatte die Aufgabe:
- Zwangs-Arbeiterinnen und Zwangs-Arbeiter in der Umgebung zu überwachen.
Ferdinand Kütter war der Chef. Seine rechte Hand war Josef Hoegen.
Sie hatten Menschen eingesperrt.
Sie hatten Menschen auf brutale Art und Weise behandelt.
Kütter und Hoegen waren brutal, weil sie Gegner von Hitler auslöschen wollten.
Und sie hatten Spass dabei.
Nach dem Krieg hat Ferdinand Kütter Selbstmord begangen.
Das war am 12. April 1945.
Drehen Sie sich um.
Sie sehen zwei (2) weitere Wände.
Auf der linken Wand erfahren Sie mehr zum Sonder-Kommando Bethke.
Auf der rechten Wand erfahren Sie mehr zum Sonder-Kommando Kütter.
Der Aufsteller mit dem QR-Code dazu steht in der Mitte der Wände.
Scannen Sie den QR-Code.
Und hören Sie die letzte Station dieses Rundgangs.